Klassenfahrt nach Lofer im Januar 2003


Eine gewaltige Lawine der Begeisterung überrollte uns! Die anfänglichen Zweifel verloren sich schon nach dem ersten Tag auf Ski, und was in den folgenden 7 Tagen noch auf uns zukommen sollte, übertraf unsere Erwartungen bei weitem.

Wir waren im Mühlpointhof in Lofer untergebracht. Eine verschneite ruhige Gegend im Salzburger Land. Unser Hotel bot ruhige Zimmer, freundliches Personal, ein gesundes großes Frühstücksbuffet und ein 3-Gänge-Menü am Abend.

Es wurden verschiedene Skikurse für unterschiedliche Leistungsgruppen angeboten; diese wurden durchgeführt von Frau Schmidt, Herrn Noell, Herrn Neef und Herrn Böcking. Außerdem wurden die Skikurse von Herrn Fenner, unserem ehemaligen Schulleiter, und von Herrn Jesberg, einem ehemaligen Lehrer, unterstützt. Unsere geduldigen, langjährig erfahrenen Skilehrer ermöglichten es jedem, das Skifahren zu erlernen. Mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen wurde unser Ehrgeiz geweckt, so dass viele an ihre körperlichen Grenzen gingen. Die Skipisten boten optimale Bedingungen, welche es uns ermöglichten, vom höchsten Berg bis fast direkt vors Hotel abzufahren.

Unsere müden Knochen regenerierten wir im Wellnessbereich unseres Hotels. Der Swimmingpool, Solarium, Sauna und Ruheraum standen uns rund um die Uhr zur Verfügung – und wurde ausgiebig von uns genutzt. Das tägliche Abendessen umfasste zur Vorspeise ein Salatbuffet, ein Hauptgericht und einen Nachtisch.

Es kam nie Langeweile auf, weil es Veranstaltungen gab, die besucht werden konnten. Es gab z. B. ein Lichterfest der Skischule Lofer, Bauerntheater und am letzten Abend gab es einen Hüttenabend mit gemütlichem Zusammensein und nächtlichem Rodeln.

Die Kosten der Fahrt ließen sich auch in Grenzen halten, weil Skimaterial von der Schule gestellt wurde. Außerdem haben unsere Lehrer jahrelange Kontakte nach Lofer, die sich positiv auf die Preise auswirken.

Wir sind uns alle einig, dass eine Klassenfahrt mit sportlichem Schwerpunkt (Skifahren) mehr Sinn macht als eine Städtefahrt mit kulturellem Schwerpunkt. Weil wir eine Sportart gelernt haben, die mindestens 80 % von uns weiter ausüben möchten. Wir waren in der Natur und kamen an unsere körperlichen Grenzen. Ehrgeiz, Spaß, Geschwindigkeit, Adrenalin und Bewegung begleiteten uns jeden Tag.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 FO 02  der KSM -
Fachoberschule Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung - Foto: privat


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